top of page
DSC09839.jpg

Welche Kamera ist die Richtige für mich?

Die erste Kaufentscheidung ist eine der größten Entscheidungen für jeden, der sich mit der Fotografie beschäftigen möchte. Ich selbst habe aber auch schon festgestellt, dass diese Frage auch nach längerer Zeit, beim fotografieren, wieder aufkommen kann. Es kommt der Moment wo du dich fragst: "Passt meine Kamera noch zu mir?"

Der Markt entwickelt sich mittlerweile so schnell und ist auch so groß geworden. Die gewaltige Auswahl an Modellen und technischen unterschieden macht es schwierig den Überblick zu behalten. 

Ich beschäftige mich immer wieder mit den Neuerungen auf dem Markt (auch schon aus Eigeninteresse), deshalb habe ich mir gedacht Dir mal hier ein paar Infos zusammenzutragen und wenn Du hierrüber noch nicht fündig wirst, kannst Du auch eine Individuelle Kaufberatung buchen.

DSC08584.jpg

Welche Kamera passt zu mir?

Eine der häufigsten fragen in Facebookgruppen und Foren ist die Frage:

"Welche Kamera soll ich mir kaufen?"

Die Antwort darauf kenne ich zu gut aus meinem gelernten Beruf als Bilanzbuchhalter:

"Kommt drauf an."

Diese Antwort hilft erstmal niemandem weiter. Es ist auch nicht hilfreich wenn jeder die Kamera empfiehlt die er selbst benutzt. Nur weil man selbst mit zufrieden ist, muss es noch lange nicht die richtige Kamera für dich sein. Die "richtige" Antwort auf die Frage erhältst du dort meist nicht.

Es gibt mittlerweile so viele verschiedene Arten der Kameras, Kompaktkameras, Spiegelreflexkameras, Systemkameras, usw.

Im günstigeren Bereich der Kompaktkameras hat sich durch die Smartphones viel getan. Diese wurden größtenteils durch Smartphones abgelöst, da man diese meist eh dabei hat und diese dadurch keinen zusätzlichen Platz brauchen.

Im höherpreisigen Segment wurden die Spiegelreflexkameras größtenteils von den Spiegellosen Kameras (Systemkameras) überholt.

Zu den Unterschieden unter den Spiegellosen Kameras erkläre ich unten noch etwas mehr. 

Der Kameramarkt ist seit Jahren immer unübersichtlicher. Es gibt dutzende, wenn nicht hunderte Kameras auf dem Markt. Von denen sich alle natürlich auch irgendwie für Einsteiger eignen könnte. Alle haben eins gemein, sie sind mit irgendwelchen Zahlen und Buchstaben benannt. Die Namen sind für Einsteiger unübersichtlich. Wenn man mal das System dahinter verstanden hat, kann man halbwegs den überblick behalten. Beispielsweise hat Canon die Bezeichnung "EOS D + Zahlen" vergeben. Ganz einfach gesagt gilt hier meist, umso niedriger die Zahl umso "besser" ist die Kamera. 

Aber auf was muss ich eigentlich beim Kauf achten? 

Wie wichtig sind Megapixel?

Muss ich auf die ISO achten? (falls man überhaupt schon weiß worum es sich hier handelt)

Will ich ein Schwenk- oder Drehdisplay?

Brauche ich WLAN oder NFC?

Was ist der unterschied zwischen MFT, APS-C und Vollformat?

Welche Objektive will ich dazu?

Und so weiter...

Es klingt nach viel, ist aber an sich weniger als es scheint.

Grundsätzlich kannst du mit jeder Kamera gute und aber auch schlechte Fotos machen.

Also legen wir mal los mit der Beratung!

Welche Kamera soll ich mir kaufen?

Im Alltag begegne ich der Frage "Welche Kamera passt zu mir?" immer wieder. Nach dem ich mich Jahrelang immer wieder mit der Thematik beschäftigen musste und wollte, kann ich diese Frage auch zu gut nachvollziehen. Hier gebe ich Dir einen groben überblick über den Markt und die Arten der Kameras. 

Nach dem lesen rate ich dir persönlich, geh in einen Fotofachmarkt oder Elektromarkt, der Kameras führt und nimm einfach die Ausstellungsstücke mal in die Hand und schau dir auch das Handling an. Das wichtigste ist, dass Du gut mit ihr zurecht kommst. Es bringt Dir nichts wenn ich dir Kameras empfehle aber du mit der Größe der Kamera oder der Einstellung für Fotos nicht glücklich bist.

Was für Kameras gibt es?

Von analogen und digitalen Kameras hast du bestimmt schon gehört, hier lasse ich die Erklärung mal einfach weg. Interessanter wird es bei Spiegelreflex und Spiegellos. Die Spiegelreflexkameras haben einen Spiegel verbaut welcher beim auslösen "kippt" und die Systemkameras haben dies elektronisch gelöst. Der Markt hat sich aber auf die Systemkameras eingestellt. Daher würde ich auch eine Systemkamera wählen. Die meisten interessieren sich für Digitalkameras, daher werde ich im folgenden die Analogen außen vor lassen. 

Es gibt hier verschiedene Sensoren: MFT, APS-C, Mittelformat, und so weiter. 

Ich weiß, dass sind immer noch viele Abkürzungen aber nach und nach wird das besser.

 

Kompaktkamera, Bridgekamera oder doch Smartphone?

Ich selbst habe mit einer Kompaktkamera angefangen. Doch wenn es Dir "nur" um eine handliche kleine Kamera geht, kannst du Kompakt- oder Bridgekameras durch dein Smartphone umgehen. Ich könnte jetzt auf die technischen Daten eingehen. Aber wenn es dir um eine Kamera geht für "Schnappschüsse" im Urlaub oder wenn Du unterwegs bist, reicht meistens das Smartphone. Dieses hast Du so oder so dabei und die Technik in den kleinen Geräten ist erstaunlich weit entwickelt. Dazu bist Du direkt vernetzt und kannst auch sofort auf die Bilder zugreifen und diese nutzen.

Natürlich gibt es auch Kompaktkameras für ambitionierte Hobbyfotografen mit denen Du deutlich mehr machen kannst als mit einer einfachen Smartphonekamera. 

Falls Dir Wechselobjektive zu viel Aufwand sind und das Smartphone Dir nicht reicht, kann auch eine Bridgekamera oder Kompaktkamera für Dich die richtige sein.

Grundsätzlich empfehle ich aber mittlerweile keine Kompakt- oder Bridgekamera mehr, da Systemkameras mittlerweile auch nicht mehr so teuer sind wie früher.

Hier nochmal kurz die Vor- und Nachteile eines Smartphones:

+ klein                                                                     - Langzeitbelichtungen nur beschränkt oder                                                                                                 garnicht möglich

+ handlich                                                               - kein bzw. wenig Zoom ist schlecht für das                                                                                                   Fotografieren von Wildtieren

+ leicht                                                                    - kleiner Sensor = wenig Lichtstärke

+ immer zur Hand                                                 - schlechtere Bildqualität

+ keine technischen Kenntnisse nötig              - wenig kreativer Gestaltungsspielraum

​​​​

Was sind Systemkameras?

Wechselbare Objektive und ein Kameragehäuse (Body) sind Merkmale für eine Systemkamera. Das erinnert an die Spiegelreflexkameras. Der "große" unterschied zwischen Systemkameras (DSLM) und Spiegelreflexkameras (DSLR) ist der im inneren verbaute Spiegel der beim Auslösen umgeklappt wird. Da mittlerweile kaum noch Spiegelreflexkameras und Objektive für diese Entwickelt werden empfehle ich mittlerweile keine Spiegelreflexkameras mehr. Dazu sind DSLM leichter, kleiner und auch schneller als DSLR. Die Nachteile wie die kürzeren Akkulaufzeiten werden nach und nach beseitigt und können zum Beispiel mit einem zusätzlichen Akku behoben werden.

 

Falls dir eine zukunftsfähige Kamera nicht wichtig ist, kannst du mit dem Kauf einer DSLR viel Geld sparen. Die älteren Top-Modelle bekommst Du bereits für relativ kleines Geld und die Objektive dazu sind auch günstig zu bekommen.​​

​​

Welche Marke ist die Richtige? 

Hierzu sage ich direkt, es gibt weder die Richtige noch die falsche Marke.  Jeder Hersteller bietet gute Kameras an. Sei es jetzt Sony, Nikon, Canon, Panasonic oder Leica (nicht abschließend).​

Die großen Platzhirsche auf dem Markt sind Sony, Nikon und Canon. Sony hat hier in den letzten Jahren die Konkurrenten deutlich überholt und gibt maßgebend den Ton mit an. 

​Ich selbst besitze mehrere Sony Kameras und kann auch bestätigen, dass sie sehr gute Sensoren verbauen. Die Kameras haben ein gutes Rauschverhalten. Sie sind auch unter den Profis weit verbreitet. Zum Thema Handling kommen wir nochmal.

Da Sony schon lange auf dem Spiegellosen Markt ist, gibt es hier einen größeren Objektivfuhrpark (auch von Drittanbietern). 

Dafür ist Sony auch bekannt für eine schlechtere Haptik und ein komplizierteres Menü. Mich persönlich hat beides bisher nicht gestört. Ich hatte mich schnell an das Menü gewöhnt. Einzig der etwas zu kleine Body war für mich und meine Hände ein Problem. Mein kleiner Finger ist immer etwas frei unterwegs. Ich öffne manchmal auch ausersehen das Akkufach beim Fotografieren. Zum gluck aber springt der Akku einem dabei nicht direkt aus der Kamera.

Falls du bereits Objektive einer Marke hast, für die Systemkamera (Passend zum Sensor) empfiehlt sich oft das System beizubehalten. 

Die Marken wie Leica, Fujifilm und Panasonic haben hier eine kleinere Auswahl an Objektiven auf dem Markt. Wobei Panasonic und Leica zusammen mit Sigma den L-Mount nutzen und so einiges auf den Markt kommt.

Hier nochmals die Empfehlung einen Fachmarkt zu besuchen und die Kameras in die Hand zu nehmen (Manchmal kann man auch eine Kamera für ein Wochenende ausleihen).

Kriterien beim Kamerakauf 

Um direkt den rauchenden Kopf zu vermeiden: Alle heutigen Kameras erfüllen die Kriterien für einen Einsteiger.

Wichtig ist zu beachten, umso mehr Megapixel, umso mehr Speicher brauchen die Bilder. Zur Bearbeitung brauchst Du also auch bessere Technik.

​Beachte auch die Sensorgröße. Wenn du viel in Innenräumen fotografierst oder an dunkleren Orten lohnt sich eine Vollformatkamera, da diese lichtstärker sind. Gleichzeitig sind diese größer und schwerer. APS-C ist eine große zwischen MFT (Micro Four-Thirds) und Vollformat. Bei MFT Sensoren sind hohe Brennweiten mit kleineren und leichteren Objektiven möglich. E

Alle drei haben ihre Daseinsberechtigung.

 

Raw-Fotos: 

Deine Kamera sollte imstande sein RAW-Aufnahmen zu erzeugen. Sobald du deine Bilder nachbearbeiten willst, ermöglicht Dir dieses Format sehr viele Möglichkeiten in der Bearbeitung. Die meisten modernen Kameras sind dazu imstande.

 

ISO:

Hierbei geht es um das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten. Mit der ISO wird die Helligkeit des Bildes gesteuert. Jede Kamera hat ihre eigene grenze ab welcher das Rauschverhalten das Bild zu sehr stört. Grundsätzlich kann man sagen umso höher die ISO einstellbar (mit entsprechender Bildqualität) umso besser.
Grundsätzlich empfehle ich Dir auch keine Kameras mit schlechtem Rauschverhalten.

Zubehör:​

Es ist vorteilhaft sich vorher bereits über mögliches Zubehör zu informieren. VOrallem Objektive, Blitze und co sind Wichtig und können auch nochmal ins Geld gehen. Hier darf man auch nie die Dritthersteller aus den Augen verlieren.

Handling: 

Die Handhabung wird von vielen kleingeredet. Doch am Ende vom Tag ist das einer der Wichtigsten Punkte. nicht jede Kamera ist für kleine Hände die Richtige und auch nicht jede für große Hände. Deshalb nochmals der Rat. Schau die die verschiedenen Modelle in Natura an und schaue dir die Knöpfe an.

​​

Akkulaufzeit:​

Ein Schnell leer gehender Akku kann schnell nerven, ist jedoch auch durch mehrere Akkus behoben werden.

Megapixel:

Hier wird sich oft für das Marketing bedient. Grundsätzlich gilt, Du kannst mit den modernen Kameras Bilder für die große Wohnzimmerwand schießen. Ich selbst habe ein Bild an der Wand mit 24 Megapixel hängen. Das reicht absolut. Man braucht nicht unbedingt 48 Megapixel oder noch mehr. Mehr Pixel heißt auch mehr Speicher.

Autofokus:

Hier hängt es stark davon ab was du Fotografieren kannst. Wenn du Landschaften fotografieren möchtest, bräuchtest du theoretisch gar keinen Autofokus. Für Sport und Tier dagegen brauchst du einen sehr guten und schnellen Autofokus.

Display:

Das ist für mich Geschmacksache. Viele schwören auf das Drehdisplay, ich persönlich mag Schwenkdisplays lieber. Die modernen Kameras verbauen meist Drehdisplays. Der Vorteil durch bewegliche Displays muss man sich nicht mehr unbedingt in den Dreck legen für bodennahe Aufnahmen.

Websiten der Hersteller (Links fehlen noch)

Mehr Informationen kannst Du auch auf den Seiten der Hersteller selbst finden:

- Canon

- Sony

- Nikon

- Panasonic

​​

Deine individuelle Kaufberatung

Du möchtest eine Kaufberatung für deine speziellen Ansprüche? Dann fülle das Kontaktformular aus und ich melde mich innerhalb von 48 Stunden bei dir mit mehreren unabhängigen Empfehlungen.

Beratung bestellen

Aufnahmebereiche
Erfahrung
Keine/Wenig
Etwas Erfahrung
Erfahren
bottom of page